Ortsbeiratssitzung vom 16.11.2010 Bericht der WZ vom 18.11.2010
Kinder wollen Fußballfeld
ORTSBEIRAT Pläne für Außenbereich der Grundschule Wiesoppenheim kommen gut an
WIESOPPENHEIM. Der
Außenbereich der Grundschule soll auf Vordermann gebracht werden.
Die Fläche, einschließlich des angrenzenden Sportfeldes,
ist in die Jahre gekommen, weshalb eine Runderneuerung
notwendig ist.
Einen Plan gibt es bereits, der nun auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung
von Landschaftsarchitektin Ulrike Dorn vorgestellt wurde.
Schüler hatten im Vorfeld Mitspracherecht Bezüglich der Planung hatte
es im Vorfeld Gespräche mit Schulleiter und Elternbeirat gegeben.
Und auch die Schüler selbst hatten Mitspracherecht erhalten.
Mit Zeichnungen durften sie ihre Wünsche und Vorstellungen zum Ausdruck
bringen. Landschaftsarchitektin Dorn hatte einige dieser Bilder zur Sitzung mitgebracht, worauf sich der größte Wunsch der Kinder buchstäblich abzeichnete:
Ein Fußballfeld mit Rasenplatz und großen Toren soll her.
Auch ein Volleyballfeld oder auch Ringreifen,
Schaukel und Kletterwand werden gewünscht. Die alten Spielgeräte
sollen bleiben. „Viele Vorstellungen können in den Plan mit einbezogen werden“, erklärt Dorn. Hochbeete mit Grün werden den Eingangsbereich zieren; an der Böschung wird ein Kletter-Viereck installiert werden, ebenso
eine Rampe. Die Waschbetontreppe müsste zurückgebaut werden, rät die Landschaftsarchitektin.
Sie will einen Sitzkreis entstehen lassen, als ein grünes Klassenzimmer. Auch sind eine kleine Bühne angedacht und ein Grillplatz. Der könne nicht nur Schulfesten zugute kommen, sondern von Bürgern etwa bei Feierlichkeiten genutzt werden. Enstehen soll zudem eine Balancier-Strecke
als Parcours, der Sportplatz wird als Kleinspielfeld angelegt.
Mit eingeplant sind eine Weitsprunganlage, eine 50-Meter-Bahn und Siegerpodest.
Als Trostspender für schlechte Noten können Trost- und Schmusetiere
aus sogenanntem Streichelbeton herhalten. Förderverein der Schule
ist der Motor Das außergewöhnliche am Bauprojekt: Leiter ist diesmal
nicht die Stadt, sondern der Förderverein der Schule, soll doch das Projekt hauptsächlich aus Fördermitteln, Spenden und in Elternbeteiligung ausgeführt werden. Die genauen Kosten kennt Dorn noch nicht, wenngleich sich die Zuwendungen letztendlich danach richten. Mindestens 40 Prozent
soll es vom Land geben.
Die Restkosten könnten über Spenden und über den Förderverein gedeckt werden.
Die Baumaßnahme soll in mehreren Abschnitten durchgeführt werden.
Für kommende Woche ist ein Abschlussgespräch mit dem Förderverein
geplant; dann soll die Kostenrechnung vorliegen. Bereits 2011 könnte mit dem ersten Teilbereich begonnen werden.
Ortsvorsteher Karlheinz Henkes zeigte sich mit dem Ortsbeirat
davon überzeugt, dass die Planungen der Landschaftsarchitektin
gut durchdacht seien. Da der Schulhof bis 18 Uhr geöffnet haben soll, könnte er für die Kinder eine noch engere Beziehung zur Grundschule
schaffen.
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