| 03.09.2009, 14:12 Uhr | |
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| Konstituierende Sitzung des Ortsbeirat Grundschule auf Agenda
03.09.2009 - WIESOPPENHEIM
ORTSBEIRAT Wiesoppenheimer Gremium konstituiert sich
M. Wirthwein
. Nach der konstituierenden Sitzung ist nun auch das Wiesoppenheimer Ortsparlament entscheidungsfähig. Für Ortsvorsteher Karlheinz Henkes ist die "Konstituierende" stets ein besonderer Termin, um neue Mitglieder willkommen zu heißen. Vier sind es, die seit Dienstag am Ratstisch Platz nehmen dürfen und Verantwortung tragen für innerörtliche Entscheidungen. Mit dabei sind zwei Wiesoppenheimerinnen, welche die Frauenquote etwas nach oben rücken. Erika Guth tritt als Schriftführerin die Nachfolge von Elisabeth Bösing an.
Henkes zeigt sich zuversichtlich, dass die bisherige gute und harmonische Arbeit fortgesetzt wird. "Die Kooperation ist sehr gut", sagt er. In den vergangenen fünf Jahren habe dank gemeinsamer Entscheidungen vieles für Wiesoppenheim durchgesetzt werden können, betonte der Ortschef. Er sei zuversichtlich, dass dies auch in Zukunft der Fall sein werde.
In seinem kurzen Resümee der vergangenen Legislaturperiode sprach er auch den Sportplatz an. Den ehemaligen Hartplatz hat der Sportverein in einen Rasenplatz umgewandelt. Stolz ist Henkes auch auf den Glockenturm. Dieser wurde durch Spenden von Bürgern und Firmen vollständig finanziert. Für die nächsten fünf Jahre bleiben die Sanierung der Grundschule nebst Pausenhof wie die innerörtliche Verkehrsberuhigung weiterhin auf dem Themenplan am Ratstisch.
Das gilt auch für den ruhenden Verkehr in der Rebgartenstraße und In den Spitzwiesen. Parkende Fahrzeuge haben hier schon einige Male das Durchkommen der Müllfahrzeuge erschwert. "Wir können die Straßen nun mal nicht breiter machen", betonte Henkes und warb um Verständnis bei den Anwohnern. Gleichwohl wisse das Gremium um deren problematische Parksituation und werde sich damit demnächst beschäftigen, kündigte der Ortschef an.
Bei der Wahl des stellvertretenden Ortsvorstehers war sich der Rat schnell einig. So schlug die CDU Peter Rißberger vor, die SPD verzichtete auf einen Vorschlag. "Wir halten uns auch aufgrund der Stimmenmehrheit zurück", erklärte SPD-Sprecher Michael Ivanicki. Zwar wurde Rißberger ohne eine einzige Nein-Stimme gewählt, doch enthielten sich auch einige Ratsmitglieder ihrer Stimme.
Die Verabschiedung der ausgeschiedenen Mitglieder stand am Ende der ersten Sitzung dieser Legislaturperiode. Henkes richtete seinen Dank an die Kollegen - besonders an Gabriele Bork und jene drei Herren, die nun ausgeschieden sind: Frank Weinmann wurde nach zehnjähriger Ratszugehörigkeit verabschiedet. Martin Geppert hatte 20 Jahre zum Gremium gehört, während Karl Ulrich sogar 35 Jahre im Ortsbeirat aktiv war. Er hatte seinen Posten 1974 als Neubürger übernommen. |
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